Implantologie2018-06-06T17:35:34+00:00

Implantologie

Implantat Implantologie SagadentImplantate sind künstlich eingesetzte Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik. Sie sollen die verloren gegangenen Wurzeln ersetzen und die Basis für eine neue Krone oder Brücke bilden. Außerdem können Implantate den Halt einer bereits bestehenden Prothese verstärken und somit dafür sorgen, dass lockere Prothesen endlich der Vergangenheit angehören.

Wie läuft eine Implantation ab?

Implantologie SagadentNachdem ein erkrankter Zahn gezogen wurde, muss etwas drei bis vier Monate abgewartet werden, bis sich das entstandene Loch im Knochen zurückgebildet hat. In einer kleinen Operation unter lokaler Betäubung wird dann das Implantat, ähnlich einer Schraube, in den Knochen eingedreht und das Zahnfleisch weiter zugenäht. Dieser Eingriff dauert selten länger als eine Stunde. Anschließend kommt es meist zu einer Schwellung im Gesichtsbereich für drei bis vier Tage, die aber schmerzfrei ist und Sie deswegen nicht beeinträchtigt. Je nach Empfindlichkeit des Patienten kann am Folgetag eine Schmerztablette eingenommen werden.
Es dauert etwa vier Monate bis das Implantat im Knochen festgewachsen ist. Dann wird das Implantat bei leichter Betäubung unter dem Zahnfleisch z.B. mit einem Laser „freigelegt“, um darauf eine neue Zahnkrone, Brücke oder Prothese zu befestigen.

Ablauf Implantologie

Die Gesamtdauer der Implantation kann daher zwischen drei und neun Monaten betragen. Ein langwieriges Verfahren also, das gut geplant sein muss – in seiner Langlebigkeit und Stabilität jedoch höchstens von der Natur übertroffen werden kann. Anders betrachtet hat man aber nach wenigen Monaten wieder einen neuen Zahn, wofür die Natur bei Kindern sogar mehrere Jahre braucht

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Welche Risiken gibt es?

3D Roentgen SagadentNahezu immer kommt es im Operationsbereich für wenige Tage zu einer schmerzfreienSchwellung, die als Reaktion des Gewebes auf das neue Implantat zu
sehen ist.

Durch unsere digitale 3D Röntgenalage ist uns genaueres planen und damit ein sicheres Implantieren möglich.
Rauchern wird oft von Implantaten abgeraten, jedoch können bei exakter Planung und fachgerechter Durchführung die Risiken auf ein Minimum begrenzt werden.
Wir nehmen uns gerne die Zeit, Sie ausführlich über alle Risiken aufzuklären. Sprechen Sie uns an!

Wie lange hält ein Implantat?

Durch die großen Fortschritte der Implantologie kann man davon ausgehen, dass ein Implantat bei guter Mundhygiene ein Leben lang erhalten bleibt.

Welche Materialien werden verwendet?

Gelenkersatz Sagadent ImplantologieEs gibt grundsätzlich zwei Materialien, die bei Implantaten verwendet werden: Keramik und Titan. Keramik ist in seiner biologischen Verträglichkeit unübertroffen, seine Stabilität bei extremer Belastung jedoch durch die Forschung aktuell noch nicht ganz ausgereift.
Es wird daher weltweit in der Regel mit Titan gearbeitet, einem Material, das auch bei Gelenkersatz (Hüfte, Knie, Schulter etc.) in der orthopädischen Chirurgie verwendet wird. Unverträglichkeiten sind hier bisher nicht bekannt, Titan verhält sich neutral im Körper.

Ist wenig Knochen im Kiefer vorhanden, muss ein künstlicher Knochen den vorhandenen unterstützen. Biologische Unverträglichkeiten sind hier ebenfalls nicht bekannt. Alle unsere Materialien werden von deutschen Firmen bezogen und unterliegen strengen medizinischen Kontrollen.

Implantate Röntgenaufnahmen

Ist mein Knochen ausreichend für ein Implantat? Bin ich geeignet für ein Implantat?

Viele Menschen denken dass Implantate bei ihnen nicht möglich sind. Jedoch hat sich die Forschung der letzten Jahre rasant weiterentwickelt und so die Möglichkeiten der Implantologie um ein vielfaches erweitert.
Deshalb: JA! Es gibt daher in der Regel immer einen Weg ein Implantat zu verankern, lediglich der Aufwand kann größer werden. Ein Beispiel dafür ist der Knochenaufbau durch Knochenverpflanzungen aus dem eigenen Knochen oder künstliches, steriles Knochenmaterial in Granulatform.

Bin ich zu alt für ein Implantat?

Nein! Sofern Sie gesund sind, kann immer ein Implantat eingesetzt werden. Das Alter ist nicht von entscheidender Bedeutung, sondern lediglich ob schwere Erkrankungen (wie beispielsweise Blutkrebs) vorhanden sind oder seltene Medikamente (wie Bisphosphonate) dauerhaft verabreicht werden.

Welche Vorteile haben Implantate?

Implantate SagadentGrundsätzlich werden Implantate für zwei Methoden verwendet:
Um bestehende Lücken im Gebiss zu schließen, war bis vor wenigen Jahren die Brücke das klassische Mittel.

Hier müssen in der Regel jedoch mindestens zwei gesunde Zähne beschliffen werden um einen Zahn zu ersetzen. Wir zerstören also mehr Zähne als wir versuchen zu ersetzen. Das ist aus unserer Sicht keine moderne Form der Zahnmedizin. Heutzutage müssen die benachbarten Zähne nicht im Geringsten in Mitleidenschaft gezogen werden um die fehlende Lücke zu schließen. Wenn nur ein Zahn fehlt, wird auch nur dieser ersetzt. Gleiches gilt natürlich für mehrere Zähne, ja ganze Brücken und große Lücken können auf Implantaten befestigt werden.

Herausnehmbarer Zahnersatz Prothesen Implantologie SagadentLockeren Prothesen kann mit wenigen Implantaten ein fester, sicherer Halt gegeben werden, indem die vorhandene Prothese auf den neuen Implantaten mit Druckknöpfen befestigt wird. Viele Prothesenträger sind genügsam und der Meinung, dass der Halt ihrer Prothesen ausreichend zum Essen wäre. Leider haben sie keinen Vergleich, welchen Gewinn an Lebensqualität sie hätten, wenn eine Prothese mit Implantaten befestigt und meist sogar kleiner und filigraner gestaltet wäre. Daher empfehlen wir bei vielen Gebissträgern die zusätzliche Verankerung durch Implantate an den richtigen Stellen, damit sie wieder richtig essen können und auf nichts verzichten müssen. Gut erhaltene Prothesen können sogar nur geringfügig umgebaut werden, sodass eine neue Herstellung der Prothese gar nicht notwendig ist.

Welche Nachteile haben Implantate?

Ein Nachteil der Implantate sind die höheren Kosten im Vergleich zu den Alternativen (Brücken und Prothesen). Materialien, Aufwand und Methoden sind kostenintensiv und müssen beim rein gesetzlich versicherten Patienten selbst getragen werden.
Der Zeitaufwand ist wegen der jeweils langen Heilzeiten des Knochens (ähnlich einem Knochenbruch) wesentlich länger. Oft zieht sich die Behandlung mit Provisorien über ein halbes Jahr, bis endlich die fertige Arbeit im Mund eingesetzt werden kann. Nicht zu vergessen ist aber, dass auch die Natur einen Zahn nicht in wenigen Wochen „herstellt“ – im Gegenteil, beim Kind wächst der Zahn sogar Jahre im Kiefer, bis er langsam ausgereift durch das Zahnfleisch an der Oberfläche erscheint.

Der Grund warum immer noch Brücken und lockere Prothesen in Deutschland an der Tagesordnung sind, liegt nicht selten auch in der Angst vor der Operation. Doch kann aus Erfahrung und mit gutem Gewissen gesagt werden, dass es normalerweise unangenehmer ist einen Zahn gezogen als ein Implantat eingesetzt zu bekommen. Schmerzen sind bei der Implantation nicht vorhanden, weil der Kiefer immer ausreichend betäubt wird.

Zum guten Schluss

Während bis vor 10 Jahren die Erfolgsquote von Implantaten eher bescheiden war, so kann man heute mit modernen Behandlungsmethoden und Materialien von rund 95% Erfolgsquote sprechen!
Fakt ist aber, dass Implantate anfälliger auf Entzündungen im Zahnfleischbereich als echte Zähne sind, obwohl sie keine Karies bekommen können. Der Wille zur guten Mundhygiene und die regelmäßige professionelle Zahnreinigung (Prophylaxe) sollten Voraussetzung bei der Entscheidung zum Implantat sein, damit das Implantat ein Leben lang erhalten bleibt.Durch unser 3D Röntgensystem können wir implantologische Eingriffe besser und vor allem sicherer planen.
Sie müssen zu keinem Zeitpunkt ohne Zähne sein. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen ein Provisorium an, bis die Behandlung komplett abgeschlossen ist.
Alle Eingriffe in unserer Praxis werden ambulant durchgeführt. Nur im Fall von sehr großen Knochenverpflanzungen überweisen wir Sie zum Facharzt für Mund,- Kiefer- und Gesichtschirurgie.

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